Staubgutachten

Sofern eine gefasste Staubemissionsquelle vorliegt, ist die messtechnische Ermittlung der Staubemission sowie die prognostische Berechnung der resultierenden Staubimmission ohne Probleme möglich. Oft erfolgt die Staubfreisetzung jedoch diffus. Beispiele hierfür sind Halden- oder Flächenabwehungen, Aufwirbelungen des Straßenbelags durch Fahrzeugverkehr oder die Umlagerung von staubenden Gütern. In diesen Fällen führen wir die Ermittlungen der Staubbelastung auf Grundlage von empirischen Methoden durch. Auch für bestehende Anlagen stellt diese Methode eine kosten- und zeitsparende Alternative zu Immissionsmessungen dar.

  • Ermittlung der möglichen Anlagenemissionen auf Basis von Messdaten, eigenen Erfahrungswerten oder Literaturangaben.
  • Berechnung der diffusen Staubemissionen auf Grundlage von empirischen Methoden, insbesondere der VDI-Richtlinie 3790 Blatt 3.
  • Durchführung von Ausbreitungsrechnungen zur Ermittlung der Staubbelastung im Umfeld der Emissionsquellen (Schwebstaub PM10, PM2,5, Staubniederschlag, Überschreitungshäufigkeiten).
  • Berechnung der Schadstoffbelastung durch Staubinhaltsstoffe.
  • Gutachterliche Bewertung von Staubemissionen und Staubimmissionen.
  • Vorschläge zur Verringerung der Staubemissionen durch organisatorische, bauliche oder technische Maßnahmen.